Eine bessere Werbung für den Gesangverein Helmsheim, unseren MITMACHCHOR kann man sich nicht vorstellen. Ein mehr als gelungener Auftritt beim Bruchsaler Bürgerempfang 2022.

 

Vom Einlauf mit Sijahamba, unserem Helmsheimer Lied bis hin zum ABBA Song "Thank you for the music" - einfach Spitze - Applaus – und dann der erste  „angedeutete“ Chorabgang von der Bühne, Sonjas Worte an das Publikum bis hin zur Zugabe, die das Publikum lautstark forderte, und damit unserem zweiten "Thank You for the music" -                

EINFACH KLASSE   UND  PURE FREUDE

Dem Publikum hat es gefallen und es gab nach dem Auftritt im Foyer viel Lob.

Vom Vorstand lieben Dank an Sonja für einen begeisternden Abend und an den Chor, der zum Auftritt über sich hinausgewachsen ist und an unseren Pianisten Laurin Sigmund, der uns super begleitet hat.

 

Liebeserklärung an Helmsheim
Der Gesangverein präsentiert ruhige und temperamentvolle Songs auf dem Dorfplatz
(hüb). Mit „Baba la gumbala,la gumbala havi-seh“, einem temperamentvollen  Begrüßungslied der  afrikanischen Yoruba, stimmten die Chorsängerinnen und Sänger des GV Helmsheim und ihre Dirigentin Sonja Oellermann am Sonntag auf ein ins Herz, in die Seele und in die Beine gehendes  Konzert ein. Hoch erfreut zeigte sich der Vorsitzende des Vereins, Hans Maertiens dass weit mehr Besucher als erwartet, gekommen waren. Stühle mussten noch dazu gestellt werden. „Lange hat es gedauert, sagte er, “endlich dürfen wir wieder vor Publikum singen.“ Viel Geduld und Optimismus seien dem Chor in den vergangenen Monaten abverlangt worden. Dass es gelungen sei, neue Stücke in schwieriger Zeit einzustudieren, sei in hohem Maße der Dirigentin Sonja Oellermann zu verdanken. Keine gewohnten Proben seien möglich gewesen und wenn, dann mit Abstand hinter Plexiglas Scheiben, bei gutem Wetter im Freien auf privaten Grundstücken oder virtuell am Computer. Auf Abstand zu singen, sei schwierig, man höre den Stimmnachbarn nicht und müsse lernen alleine zu singen, was mit Unterstützung der Dirigentin auch ganz gut gelang und die Akteure sogar stimmsicherer machte. Besonders stolz  verkündete Hans Maertiens, dass trotz oder gerade in der Corona Zeit acht neue Chormitglieder gewonnen werden konnten. Freuen durften sich die Zuhörer auf großartige Stücke, die Herz und Seele gut taten. Dazu gehörten Lieder wie „Imagine“ aus der Feder von John Lennon. „I have a dream“ von ABBA, das Lied „Wunder“ von Nena aber auch „die Ode an die Freude“ und „die Hymne an die Nacht“ von Ludwig van Beethoven. Als Kontrast durften Lieder und Kanons aus dem heiteren Genre nicht fehlen. So erklang  Franz Schuberts „Am Brunnen vor dem  Tore“ zunächst wie gewohnt, dann grandios als Rockversion „We will rock you, übersetzt „wir zeigens ihnen“, was zur Motivation des Chors hervorragend passte. Viel Spaß machte darüber hinaus der Nummer-eins Song in den Charts „Wellermann“, der ins Ohr und nicht mehr raus ging. Sonja Oellermann gab ihm einen deutschen Text und kreierte mit ihm eine Liebeserklärung für Helmsheim.
Immer wieder wurde das Publikum einbezogen und machte begeistert mit. Am Ende spendeten die Zuhörer den Akteuren viel Beifall für ein Konzert, das Freude bereitete und Lust auf Mehr davon machte. 
 
(Quelle: Brigitte Hübner, BNN, Chorverband Bruchsal)

Zunächst waren viele skeptisch, eine Weihnachtsfeier online? Geht das überhaupt? Wir wollten es wissen.

Damit es locker wird, brachte der Weihnachtsmann als Überraschung kurz vor Beginn der online Feier allen Teilnehmern schnell noch eine Flasche Glühwein mit Gebäck nach Hause. Dann gings los. Nach einer Begrüßungsrunde und dem Ersten Glühweinschluck kam die Ansage von Sonja, wie unsere virtuelle Feier ablaufen sollte. Geschickt fand sie den Einstieg in die Runde und begann gleich mit der Frage: „Wie verbringst du den Weihnachtsabend?“. Nacheinander kamen die Antworten, jeder gab ein kleines Geheimnis frei. Mit einem leckeren Essen, mit Kartoffelsalat und Würstchen, eine Ente war auch im Gespräch. Alle bedauerten das Besuchsverbot in der Corona Zeit, aber Eltern, Kinder und auch die Enkelkinder sollten schon dabei sein.

Es wurden Geschichten vorgelesen und Gedichte vorgetragen, von Fritz mit den dazugehörigen Glockenschlägen von Renate „Die kleine Glocke will nicht läuten“, Klaras Gedanken zu Ihrem 80. Geburtstag, die mit dem Satz endete: „Jeder Tag ist ein Geschenk“ und Corinna las aus Ihren Orakelkarten eine einleuchtende Lebensregel vor.

Zwischendurch wurde aus Sonjas Weihnachtsbuch gesungen und Michael besang mit seiner Marina und der Gitarre eine weiße Weihnacht. Weihnachtliches hörten wir von Petra und Hans und gegen Ende noch Annas Kurzgeschichte von einer stressigen Woche - die Woche vor Weihnachten. Lustig wurde es, als Michael seine leere Glühweinflasche mal in die Kamera zeigte. Als Letztes und zum Abschluss dieser gelungenen ersten online Weihnachtsfeier hörten wir noch Michaels Song der Zillertaler Schürzenjäger „A Weihnacht wie´s früher war“. Alle Beiträge wurden mit viel Applaus bedacht.

In seinem Schlusswort bedankte sich Achim für diese gelungene Aktion bei allen „Aktiven“ dieser etwas anderen Weihnachtsfeier, bedankte sich bei allen online Teilnehmern für Ihre großartigen Beiträge und bei unserer Dirigentin Sonja Oellermann für die Moderation des Abends.

Sonja war es auch, die uns schon Mitte letzten Jahres mit unserem virtuellen Chor auf diese online Schiene mit Erfolg geführt hat. Auch hierfür abschließend ein Dankeschön der Vorstandschaft an unsere Dirigentin.

An alle ein gutes, gesundes neues Jahr, das wünscht der Chor aus Helmsheim, ihr Gesangverein Liederkranz.

 

Auf dem Freizeitgrundstück von Marina und Michael Rohrpasser konnte der ganze Chor bei herrlichem Wetter endlich einmal wieder gemeinsam richtig singen. Zwar mit Abstand zum Nachbarsänger und nach den vorgegebenen Hygieneregeln, aber auf jeden Fall gemeinsam. Das war der Wunsch vieler Sängerinnen und Sänger, noch vor den Ferien, eine gemeinsame Chorprobe abzuhalten.

Am letzten Donnerstag war es dann soweit. Achim und unsere Dirigentin fanden die richtigen Begrüßungsworte nach der langen Corona Pause, Michael gegrüßte den Chor mit seinem neuen Lied“ Es geht uns gut“ und Helmut war mit seiner vorgetragenen Kurzgeschichte nicht zu bremsen.

Dann ging`s los. Bei fast 30° wurde die Sängeraufwärmrunde von unserer Dirigentin erheblich gekürzt, wir starteten zügig mit den Kanons aus unserm Beethovenprogramm. Alle Konzertlieder, vielfach virtuell geprobt, standen auf dem Programm. Da viele unserer Sänger*innen im HomeSinging und im virtuellen Chor aktiv waren, machte uns der größere Abstand zum Nachbarsänger an diesem Abend keine große Mühe. Im Gegenteil, man wird „stimmsicherer“, so die Meinung vieler.

Gegen Probenende besuchte uns noch eine Drohne, die unsere erste Freiluft Probe aus der Luft festgehalten hat. Jeder positionierte sich vorteilhaft, sang kräftig mit, winkte der fliegenden Kamera zu und wir hatten viel Spaß dabei.  Auf dem großen Grundstück von Marina und Michael klang eine besondere Probe mit dem Wunsch einer weiteren Freiluft Chorprobe aus.

Ein „Dankeschön“ allen Helfern, unserer Dirigentin Sonja Oellermann und Marina und Michael Rohrpasser für die Möglichkeit dieser Freiluft Chorprobe auf Ihrem großartigem Freizeit Grundstück. Der Gesangverein wird dieses donnerstags ab 19 Uhr bis Ende September anmieten, wenn’s klappt.

Was hat der Gesangverein eigentlich in der Corona Pause gemacht?

Richtig !

 

HOME SINGING“

 

Wir üben auch in der Chor Pause mit den von unserer Dirigentin eingesungenen MP3-Dateien fleißig für unser Beethovenkonzert.

Am Klavier, im Garten, in der Küche, oder professionell im Studio. Viele haben schon ein freches Bild gepostet oder ein kleines Video erstellt. Die ersten möchten wir hier zeigen.

 

Ein Tipp aus der Zeitschrift „Chorzeit“

Der beste Weg ein Lied zu lernen (Text & Musik), ist dieses ständig zu singen. Wenn du mit der Aufnahme mitsingst, erhältst du permanente Unterstützung. Oder: Beim Singen den Text lernen. Du solltest nicht versuchen , den Text vom Blatt auswendig zu lernen wie bei einem Gedicht oder einer Rede. Liedtexte merkt sich das Gehirn gemeinsam mit der Melodie, also singe den Text, wenn du ihn lernst.

Jahreshauptversammlung GV Helmsheim

Von li: Barbara Ott, Hans Märtiens, Patricia Barth, Petra Borner, Achim Weick, Marga Märtiens, Michael Rohrpasser, Alex Nohl fehlt

(Bilder F. Beisel)

Faschingsfeier beim Gesangverein

Beethovens „Wacht auf” war die passende Einstimmung zur Prunksitzung
Nach Beethovens Frühlingsruf ging es sofort über in den närrischen Teil des Abends. Im toll geschmückten Keltersaal zeigten Chormitglieder ihre verborgenen Talente. Es durfte gelacht und getanzt werden.

Mit professionellem Equpment sorgte Michael mit seiner Gitarre für richtige Stimmung. Natürlich kamen fast alle Chormitglieder in seinen Texten vor. Klara hatte wie immer viele Liedtexte dabei, die sie am Flügel begleitete. So kam das Schunkeln und das Singen neben vielen Büttenreden und starken Einzelauftritten nicht zu kurz. Das Küchenteam hatte die obligatorischen Käse- und Heringsweck vorbereitet, Getränke waren gut gekühlt, keiner musste hungern oder gar verdursten. Herzlichen Dank den Gestaltern dieses fröhlichen Abends.

In der Woche nach der Jahres Hauptversammlung, am Donnerstag, 12. März, geht es dann wieder ernsthaft mit den Proben für unser großes Beethovenkonzert weiter und wer Lust hat, kann noch zu uns kommen und mitsingen. Chorprobe immer donnerstags, 19.30 Uhr im Saal der Alten Kelter Helmsheim, bis dahin: Gut Ton! B.O.

Verabschiedung von Major Schmelz

Die Helmsheimer Patenkompanie verabschiedet Major Schmelz und der Gesangverein ist natürlich mit dabei. Drei Jahre hat Schmelz die Kompanie geführt und mit seinen Soldaten ein herzliches Verhältnis zu Helmsheim aufgebaut.

Dem Dank verpflichtet über die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Patenkompanie sang der Gesangverein zwei Lieder zur Verabschiedung. "Dank an die Freude" ein traditionelles Verabschiedungslied aus dem keltischen Raum (Amazing Grace) würdigte den Anlass und die guten Wünsche aus Afrika mit Sijahamba wünschten dem Major viel Glück für seinen weiteren Weg.

 

Wir waren einfach mutig und wollten etwas „NEUES“ wagen,

 

mal etwas riskieren. So oder ähnlich könnte die Überschrift zum anstehenden Dirigentenwechsel beim Gesangverein Helmsheim lauten. 

Nach 28 Jahren erfolgreiche Arbeit mit Dirigent Reinhard Kretschmann mal etwas NEUES aufbauen. Chorproben und Auftritte interessantergestalten, mal ein Lied ohne Noten einstudieren und dadurch unsere Bühnenpräsenz verbessern. Vielleicht spielen auch Instrumente zukünftig eine Rolle, man wird sehen, es wird ein spannendes Jahr werdenbeim Gesangverein.

Erstmals in der der 140-jährigen Vereins Geschichte, konnten wir eine Dirigentin für uns gewinnen. Sonja Oellermann, eine ausgebildete Opernsängerin, eine Gesang- und Musik Pädagogin aus Südafrika. In Bruchsal bekannt durch Ihre Musikschule und aus den Bruchsaler Grundschulen bekannt mit Ihrem Projekt JEKASIjeder kann singen.

Es wird Spaß machen, wenn wir wieder neue musikalische Anforderungen bekommen und uns dadurch weiter entwickeln können.

Die Chor Proben bleiben donnerstags. Die erste Probe wird Sonja Oellermann am Donnerstag, den 4. Juli um 19.30 Uhr in der Kelter leitenWir freuen uns auf das „NEUE“ im Chor und vielleicht auch auf eine Chorverstärkung.

Hans Märtiens

 

 

REINHARD KRETSCHMANN VERLÄSST DEN CHOR                       

NACH 28 JAHREN ERFOLGREICHER DIRIGENTENTÄTIGKEIT BEIM GESANGVEREIN LIEDERKRANZ HELMSHEIM, HAT SICH REINHARD KRETSCHMANN MIT EINER LETZTEN SINGSTUNDE VOM CHOR AM VERGANGENEN DONNERSTAG VERABSCHIEDET. IN EINER KLEINEN ABSCHIEDSFEIER, RESÜMIERTE HANS MÄRTIENS ÜBER DIE VERGANGENEN 28 JAHRE. AUF VIELE ERFOLGREICHE PRODUKTIONEN KANN DER GESANGVEREIN ZUSAMMEN MIT IHREM CHORLEITER REINHARD KRETSCHMANN IN DEN JAHREN ZURÜCKBLICKEN. ALS 2014 KATHY KELLY ZUM ERSTEN MAL NACH HELMSHEIM KAM, BEGANN EINE REIHE WUNDERVOLLER GROSSVERANSTALTUNGEN UNTER DER LEITUNG DES RENOMMIERTEN DIRIGENTEN. ABER NICHT NUR STARS, SONDERN GERADE DIE KLEINEN EVENTS MACHTEN DAS REPERTOIRE UND KONZERTANGEBOT UNTER SEINEM DIRIGAT LIEBENSWERT.  MIT VIEL HARTER ARBEIT ERARBEITETE SICH DER CHOR UNTER SEINER FÜHRUNG ALLE KONTINENTE, DURCH SEINE WELTREISEN MIT DEM KAMMERCHOR DES HELMSHOLTZGYMNASIUM AUS KARLSRUHE, BRACHTE DER DIRIGENT LIEDER AUS ALLER WELT UND STELLTE DEN ANFANGS TRADITIONELLEN CHOR MIT EINEM BREITEM SPEKTRUMS AUF, SO ERKLANGEN DIE LIEDER AUS ISRAEL, RUSSLAND, ITALIEN, OZEANIEN UND VOR ALLEM AUS AFRIKA IN IHREN ORIGINALSPRACHEN. BESONDEREN WERT LEGT ER BEI SEINEN SÄNGERINNEN AUF AUTHENZITÄT DIE MAN NUR ERREICHEN KANN, WENN AUSWENDIG GESUNGEN WIRD. VORSTAND HANS MÄRTIENS DANKTE REINHARD KRETSCHMANN FÜR SEINE LANGJÄHRIGE TREUE UND ERNANNTE IHN DABEI ZUM EHRENDIRIGENTEN DES GV HELMSHEIM

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Pia Malo und Christian Engel rockten die Helmsheimer Schlagernacht

(hM) „Macht mal was mit Schlager, war der Wunsch vieler Maifestbesucher beim Gesangverein in diesem Jahr. Daraus wurde ein Schlagerchor und eine 1. Helmsheimer Schlagernacht. Vor zwei Wochen waren wir noch mit dem schleppenden KartenvorverkaufpessimistischDann aber platzte der Knoten und unsere Schlagernacht war echt gut besucht. Wer hätte das gedacht?  

In der außergewöhnlich schön dekorierten Sporthalle war von Anfang an eine tolle Stimmung - der Schlagerchor hatte seinen ersten Auftritt und sein Dirigent Axel Bohmüller war sich beim Einsingen vom Chor sicher - das wird heute Abend etwas besonders. 

Nach Marina wurde das zweite Lied vom Gesangverein, die „roten Lippen“ von Cliff Richard vom Publikum schon kräftig mitgesungen. Aber Dich, das bekannteste Lied der Flippers, „Auf uns“ und die geforderte Zugabe, die „80 Millionen“ von Max Giesinger kamen bei Publikum gut an und trafen die Wünsche der Besucher. Moderiert von Christian Engel war das für den Chor eine runde Sache. Uns hat es Spaß gemacht, mitAxel zu singen.

Christian Engel moderierte gekonnt die Auftritte des Schlagerchors. Mit viel Beifall ging der Chor von der Bühne.

Gekonnt plauderte danach Christian Engel mit den Gästen, stellte fast alle Lieder seiner neueCD vor und fand für Arlene Hell, eine weitere Interpretin des Abends, die passende Anmoderation. Hier spürte man den Profi auf der Bühne, das Publikum ging bei jedem seiner Lieder begeistert mit.

Der Hit des Abends aber war Pia Malo. Ihr merkte man die Bühnen Erfahrung an, sie spielte mit dem Publikum und fand die passenden Lieder zu Ihrem Auftritt. Auf dem Stuhl stehend, oder als Anführerin der Polonaise, Pia hatte es drauf, sie hatte das Publikum voll im Griff. Ohne Zugaben ließ man sie nicht von der Bühne.

Es wurde ein cooler Abend, der bis in den frühenMorgen reichte. Danke noch mal allen Besuchern der 1. Helmsheimer Schlagernacht.

 

Danke auch den vielen Helfern im Vorfeld, am Veranstaltungsabend, in der Küche, an der Kasse oder an der Bar. Danke für die spektakuläre farbliche Hallen- und Barbeleuchtung und Danke dem Team beim Auf -, aber besonders beim Abbau am frühen Sonntagmorgen.Danke auch den Sponsoren des Abends. 

Wir sind uns sicher: Das wird eine neue Veranstaltungsreihe vom Gesangverein, neben dem Maifest die Schlagernacht im Spätjahr. Wir freuen uns darauf.

(Bilder Hans Märtiens)

21. Juni 2018 Kathy Kelly mit dem GV Helmsheim ( Fotos: Heintzen)

Kathy Kelly Konzert im Bürgerzentrum ein voller Erfolg

Melodien zum Träumen und Tanzen

GV Helmsheim feierte sein 140jähriges Bestehen mit Kathy Kelly-Konzert im Bürgerzentrum

Bruchsal (art) "Viva la Musica - Es lebe die Musik!" Passender hätte der Gesangverein Helmsheim unter der bewährten Leitung von Reinhard Kretschmann sein Jubiläumskonzert im Bürgerzentrum nicht beginnen können. Er hatte sich zudem noch mit Projektchorsängerinnen und -sängern verstärkt. "Viva la Musica!", das gilt für alle 140 Jahre, die der Gesangverein nun besteht. Durch alle Höhen und Tiefen hielt man daran fest und richtete sich am Lied immer wieder auf. Diese Begeisterung für den Chorgesang spürte man deutlich beim Auftritt im Bürgerzentrum zusammen mit Kathy Kelly, die schon zum zweiten Mal ein Konzert mit dem Chor gab. Charmant moderierte Alexandra Nohl den Abend. Sie ist Vizedirigentin und seit mehr als 25 Jahren engagierte Chorsängerin. Freude und Begeisterung blitzte aus den Augen der Sängerinnen und Sänger, die bei ihren Liedern Tradition und Moderne miteinander verbanden. Wirkungsvoll moduliert, passend zu den Textzeilen, sangen sie "Am Brunnen vor dem Tore". Mit großer Stimmgewalt erscholl der bekannte "Gefangenenchor" aus der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi. Mit viel Engagement und Schwung präsentierte der Chor im zweiten Teil des Konzertes einige Gospels und Spirituals wie "Lay down your burden down by the riverside", "He's got the whole world" oder "Rock my soul", wobei das Publikum mit Klatschen und durch Mitsingen die Sängerinnen und Sänger begleitete. Als zusätzlicher "Publikumsmagnet" wirkte Kathy Kelly sowohl auf neue Mitglieder im Projektchor als auch auf Zuhörer im Bürgerzentrum. Verschworene Kelly-Fans füllten neben den Choranhängern das Bürgerzentrum und alle gemeinsam feierten die Sängerin bei ihrem Auftritt. Nadja Bulatovic begleitete Kathy Kelly am Flügel bei ihren Songs, die die Sängerin aber auch selbst mit Violine, Akkordeon oder Gitarre interpretierte. Das besondere dabei: Nadja Bulatovic war ganz kurzfristig für den ausgefallenen Pianisten eingesprungen, spielte fast ohne Vorbereitung und bildete mit Kathy Kelly ein ausgesprochen harmonisches Duo auf der Bühne. Sie spielten Songs vornehmlich aus Irland und aus Spanien, den Ländern, denen Kathy Kelly trotz ihrer internationalen Karriere am meisten verbunden ist. Es waren Melodien, die zum Träumen verleiteten und zum Tanzen aufforderten, zum Mitsingen und zum andächtigen Zuhören. Kathy Kelly verstand es ein ums andere Mal, die Zuhörer mitzureißen und zu begeistern. Bei entsprechenden Songs standen die Fans in den Reihen, tanzten und schunkelten, soweit es der Platz zuließ. Der Chor beschloss dann das Konzert in einem dritten Teil gemeinsam mit Kathy Kelly mit viel Gefühl und großen Emotionen. Dazu gehörten Songs wie "May the Lord send Angels", "Swing low sweet charriot" oder "Halleluja" bevor der Chor die  Zuhörer noch mit einem fröhlich-bewegten "...but his soul ist marchin' on" als Zugabe erfreute und sie dann mit einem ruhigen "Guten Abend, gute Nacht..." nach Hause entließ. Es war ein gelungenes Konzert in der Verbindung von Solo- und Chorgesang, von Traditions- und Projektchor an das die Helmsheimer Sängerinnen und Sänger sicher noch lange und gerne zurückdenken werden.

GV Helmsheim feiert 140 jähriges Bestehen mit Kathy - Kelly

 

(art) Der Gesangverein Helmsheim lädt am 21. Juni 2018 - anlässlich seines 140jährigen Bestehens - zum zweiten Mal nach 2014 zu einem Konzert mit Kathy Kelly ein; diesmal im Bürgerzentrum Bruchsal. "Wir wollten die guten Möglichkeiten im Bürgerzentrum nutzen", sagt Hans Märtiens, Vorsitzender des GV Helmsheim "und hoffen auf einen regen Zuspruch".

Kathy Kelly hat sich in ihrer bereits mehr als 30 Jahre dauernden Sangeskarriere als Solo-Künstlerin im internationalen Musik- und Showbusiness etabliert.

Das neue Live-Programm der Vollblutmusikerin beinhaltet, neben zahlreichen Evergreens, viele gefühlvoll gesungene Balladen und feurige Songs ihrer Hit-Alben und -Singles. Darunter ist auch Esmeraldas Song „Gott, deine Kinder“ aus dem Disney-Film „Der Glöckner von Notre Dame“ sowie bekannte und neu arrangierte Gospels, Spirituals und Irische Traditionals vom Robert Burns und Thomas Moore. Einige Songs wird sie auch selbst auf der Gitarre und dem Akkordeon begleiten und interpretieren.

Kathy Kelly hat die Musik der "Kelly Family" als Produzentin und musikalischer Kopf geprägt wie kaum einer aus der großen Familie. Dies wird bei ihren Solo-Auftritten immer wieder deutlich. Ihr unverkennbarer Stil ist von klassischen, spanischen, französischen und irischen Elementen beeinflusst. Um ihr Repertoire künstlerisch zu erweitern und ihre Stimme zu entwickeln, nimmt die Sängerin neben ihrer intensiven Bühnenpräsenz weiterhin Gesangsunterricht als Opernsängerin. Dies macht ihre Tourneekonzerte stets zu einem besonderen klanglichen Erlebnis.

Der GV Helmsheim wird die langjährige Produzentin und Frontfrau der weltbekannten "Kelly Family" als Chor bei ihren Songs begleiten. Für dieses Konzert können sich Projektsängerinnen und -sänger dem GV Helmsheim anschließen, um mit einem kräftigen Klangkörper Kathy Kelly zu unterstützen. Die Proben beginnen Mitte April 2018, 14-tägig, donnerstags in der Alten Kelter Helmsheim.

Karten - auch als Weihnachtsgeschenk - gibt es zum Preis von 26 Euro plus VVK-Gebühr  beim GV Helmsheim unter 07251/956304 (Hans Märtiens, Vorsitzender) und bei Reservix, sowie in der Tourist-Information des Bürgerzentrums.

(Fotos K.Kelly Heintzen)

Filmbeitrag zum Maifest hier!

 

Die Wellküren – weiblich, wild und well

(an) „30 Jahre beste Schwestern, das muss gefeiert werden“, so Michael Well der Manager der Wellküren, was natürlich schon viel länger Realität ist, spielt auf der Bühne in der Formation der drei Schwestern Well als Wellküren schon von Geburt an eine Rolle, sind sie nicht nur Kolleginnen, sondern tatsächlich auch Schwestern, mit einer kaum zu zählenden Anzahl weiterer Geschwister.

Wie schwesterlich das sein kann, konnten die Besucher in der ausverkauften Turnhalle am Samstag in Helmsheim erleben.  Denn nicht nur Schwestern, sondern auch leidenschaftliche Kolleginnen sind die drei Damen aus Oberschweinbach nahe Fürstenfeldbruck. Ein Best of der 30jährigen Bühnenerfahrung gaben sie zum Besten, umrahmt von hochkarätiger Stubenmusik, die selbstredend auch von den drein auf einer Vielzahl von Instrumenten gespielt wurde. Stubenmusik neuinterpretiert, höchstpolitisch und überhaupt nicht sensibel.

Auch nach 30 Jahren wird über die bayrische Politik geratscht und gespottet, schreibt doch das Leben, die besten Satiren, hochpolitisch, wie es im Kabarett zu erwarten ist, zugespitzt und pointiert, tagesaktuell. Als die Wellküren vor 30 Jahren angefangen haben, waren die Themen Abtreibung, Waldsterben, Wackersdorf und Tschernobyl – die Dank der Stubenmusik in die breite Öffentlichkeit getragen wurden; heute sind es Intoleranzen jeglicher Art, demografischer Wandel, und monströse Demokraturen. Das einzige, was sich wiederholt in Bayern ist und bleibt die CSU, so Moni Well, die jüngste der 15 Well Geschwister.

Und auch in Helmsheim wurde StugIDa gegründet, als offizielle Gegenbewegung zu den marschierenden Rotten: Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes. „Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland. Erdogan ein lupenreiner Demokrat, genauso wie die tunesische Regierung. Aber im Grunde war die deutsche Flüchtlingspolitik das einzig christliche, soziale und solidarische, was ganz Europa zu bieten hatte.“

Nicht nur politisch, sondern auch persönlich, konnte an dem Abend über die eigene Vergesslichkeit, die Familie und die Probleme die Frauen im Alltag so haben herzlich gelacht werden.

Organisiert durch den GV Helmsheim, der sich vor 4 Jahren mit seiner Veranstaltungsreihe „Kultur in Helmsheim“ neu aufgestellt hat, mit etlichen großen Konzerten und hochkarätigen Künstlern, einen Namen gemach hat, hat der Verein sein Portfolio verändert und dadurch zahlreiche neue SängerInnen gewonnen. So nutzte die Moderatorin und Mitorganisatorin Alexandra Nohl die Gelegenheit um Werbung für den eigenen Verein zu machen, denn donnerstags um 19.30 ist Singstunde in der Alten Kelter. Dass die Wellküren am Samstag beim Gesangverein waren, konnten sie nicht nur aus der Einladung entnehmen, es wurde deutlich spürbar, haben die vielen SängerInnen im Saal, durchaus auch ihren Beitrag geleistet, was zu einem dicken Lob auf der Bühne führte.

An politischer Unverfrorenheit wurde nicht gespart, „Bayern ist ein guter Bezugspunkt. Alles, was gerade die Welt bewegt, ist bei uns in Bayern wie in einer Miniaturausgabe schon da gewesen: Obergrenze gab schon es vor Mexico-Wall, den „Dreh-Hofer“ lang vor dem Trumpolismus und Korruption und Vetternwirtschaft ist nicht erst durch Ivanka bekannt, sondern unser urbayerischer Markenkern.“, so Moni Well weiter.

Und genauso lief der Abend, charmant, aber direkt, temperamentvoll, aber mit leisen Zwischentönen, einfach weiblich, wild und well. Well done! (Bilder Heintzen)

 

Verabschiedung von major Giese

101 SängerInnen?

Kaiserwetter bei Verabschiedung auf dem Dorfplatz in Helmsheim!

Auch wer nichts von militärischen Zeremonien hält, muss von der öffentlichen  Stabübergabe  von Major Fabian Giese an Hauptmann Christian Schmelz dem neuen Leiter unserer Patenkompanie - 2. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 750 Baden - durch Oberstleutnant Andreas Winter beeindruckt gewesen sein.

Es war eine Feierstunde der besonderen Art. Strahlend blauer Himmel, der Helmsheimer Dorfplatz  Exerzierplatz und Konzertsaal zugleich. Patenkompanie und der Gesangverein in etwas gleicher Mann/Frauenstärke angetreten. Die Ansprache von Oberstleutnant Winter war sehr informativ, mit Lob für den scheidenden Major Giese  der eine neue Aufgabe erhalten wird und Aufmunterung für den neuen .Hauptmann Schmelz den Kontakt zur Patengemeinde nicht abreißen zu lassen. Für den  Gesangverein zum  Projekt 101 verstärkt, war es eine Ehre und Freude mit 3 Liedern diese Feierstunde mit zu gestalten. Die zahlreichen Zuschauer aus der Gemeinde Helmsheim zeigten mit ihrer Anwesenheit Interesse an der Patenkompanie und  dem Gesangverein.  Wir danken allen Einwohnern von Helmsheim für die Teilnahme an diesem Ereignis und freuen uns auf weitere  gute Events in unserem schönen Ortsteil. (Bilder Heintzen)

Jay Alexander in concert mit dem Gesangverein Helmsheim

Frühling, die Frauen und die Liebe

Konzert des GV Helmsheim mit Liederkranz Spöck und Tenor Jay Alexander begeisterte die Zuhörer

Bruchsal (art). Mit einem kräftigen "Wacht auf!" eröffnete der Gesangverein Helmsheim sein Frühlingskonzert am Samstag im Bürgerzentrum Bruchsal, das er zusammen mit dem Liederkranz Spöck und dem Tenor Jay Alexander als prominenten Gast gestaltete. Damit wollte der Chor keineswegs schläfrige Zuhörer wecken, sondern rief mit einem Satz von Ludwig van Beethoven den Frühling herbei, die Jahreszeit mit Lust und Leidenschaft mit wahrer Wonne und erwachendem Leben. Da wundert es nicht, dass dem Frühling und der Liebe viele Lieder gewidmet sind. Aus diesem reichen Schatz sang der Chor drei Lieder und verbreitete von Beginn an Frühlingsgefühle im Rechbergsaal, charmant moderiert von Alexandra Nohl, Vizedirigentin im GV Helmsheim. Der Chor des GV Helmsheim hatte sich mit dem Liederkranz Spöck und zahlreichen Projektsängern zu einem fast 100 Stimmen mächtigen Klangkörper verstärkt. Dabei bewies er unter der Leitung von Reinhard Kretschmann außergewöhnliches Können auch in schwierigen Passagen. Er konnte bei den vielen Stimmen natürlich mit einem großen Klangvolumen aufwarten, aber auch - was wesentlich schwieriger ist - nuanciert, sanft und zurückhaltend, ja fast leise, mit seinen Stimmen den Raum füllen. Mit viel Schwung und sichtbarer Freude am Singen präsentierte er im zweiten Block Gospel- und Popsongs wie "Rock my Soul" oder "Conquest of Paradise". Der gemischte Chor war eine gelungene Vorbereitung und ein würdevoller Abschluss der Konzertteile, die Jay Alexander beisteuerte. Mit seiner strahlenden Stimme besang der Tenor den Frühling, die Frauen und die Liebe und nahm die Zuhörer mit nach Venedig, Sorent und manch anderen Ort, denn "irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück", sang er. Bei seinen Liedern kam er in höchste Höhen und ließ die Töne im Falsett, in der Kopfstimme, durch den Raum schweben. Auf ausgezeichnete Weise begleitete ihn die Pianistin Juna Tcherevatskaia, langjährige Partnerin auf der Bühne, der man ihre Leidenschaft für die Musik ansah und abspürte. Professionell verband Jay Alexander die Lieder mit kleinen Geschichten und heiteren Bemerkungen zu einem sehr gelungenen Gesamteindruck. "Freunde, das Leben ist lebenswert!" - war seine musikalische Botschaft. Mit dem Elvis-Song "Are you lonesome tonight" schmachtete er Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick an, die ohne Ehemann das Konzert besucht hat. Ebenso waren Alt-OB Bernd Doll mit Ehefrau Carla gekommen sowie Emil R. Zimmermann, Präsident des Chorverbandes Bruchsal, mit Ehefrau, die diesen musikalischen Frühlingsbeginn gerne miterleben wollten. Jay Alexander begeisterte die Zuhörer, die zum Abschluss stehend applaudierten und mehrere Zugaben forderten. Höhepunkt für das Publikum aber auch für die Chorsänger waren drei gemeinsame Lieder mit Jay Alexander. Beide, der Chor und der Tenor ergänzten sich in ihrer Art und sangen "Santa Lucia", das Lied eines Gondoliere in Venedig sowie die Arie des Gefangenenchores aus Nabucco bevor es am Schluss hieß "Time to say Good-Bye". Danach gab es mit dem sangesfreudigen und -kundigen Publikum noch ein ruhiges "Guten Abend, gute Nacht", das in vielen wohl auf dem Heimweg noch nachklang. (Bilder Heintzen)

GEmeinschaftskonzert mit den uralkosaken

Projektchor wird zu Integrationschor

Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Heidelsheim singen beim Konzert mit den Ural Kosaken

 

Bruchsal-Helmsheim (art) Sie heißen Bassel und Abed. Sie stammen aus Syrien und wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen "Praktiker" in Heidelsheim. Seit kurzem singen sie im Projektchor des Gesangvereins Helmsheim und fühlen sich dort bestens aufgenommen. Ihre Nachnamen kennt man im Gesangverein (noch) nicht. Eine Bushaltestellenbekanntschaft hat die Verbindung hergestellt, und weil sie so begeistert war von dem neuen Chorprojekt in Helmsheim, hat sie die beiden kurzerhand eingeladen. Bassel hat Musik studiert und ist bereits nach kurzer Zeit eine Stütze des Projektchors. Er spricht Arabisch und Englisch. Abed spricht nur Arabisch. Beide mühen sich Deutsch zu lernen. Doch es ist die Musik, welche die Helmsheimer und die Neuankömmlinge verbindet. Sie lernen rasch die ihnen unbekannten Texte und haben schon bei den ersten Auftritten mitgesungen, beim "Singen unterm Weihnachtsbaum" in Helmsheim und beim Singen auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt. Am 10. Januar sind sie auch beim Konzert mit dem Ural Kosaken-Chor dabei in der katholischen Kirche St. Sebastian in Helmsheim. Dafür hat Reinhard Kretschmann, der Chorleiter, den Projektchor aufgestellt, ohne zu ahnen, dass er ein Integrations-Chor werden würde. Rund 50 Sängerinnen und Sänger werden das Konzert mitgestalten. Davon sind neben "StammsängerInnen" rund 15 neue dazu gekommen. Der bestehende Chor nimmt sie rasch mit hinein und sie erleben gemeinsam die Freude am Singen. Seit 19. November haben sie unter der Leitung von Reinhold Kretschmann intensiv geprobt, um neben den Ural Kosaken mit ihren mächtigen Stimmen bestehen zu können. Der Helmsheimer Chor eröffnet das Programm, bevor der russische Chor sein Repertoire präsentiert. Zum Finale werden beide Chöre gemeinsam auf der Bühne stehen mit "Still ruht der See" und "Ich bete an die Macht der Liebe". Im Februar startet der Gesangverein Helmsheim bereits sein nächstes Projekt, ein Konzertabend im Bürgerzentrum Bruchsal am 14. Mai mit dem Tenor Jay Alexander aus Bretten. Bilder Heintzen

 

 

 BNN Artikel vom 17. Mai 2016

Alpenland Sepp & Co

(art) Mehr als drei Stunden Programm boten die drei Vollblutmusiker und sparten auch bei den Zugaben nicht - obwohl sie schon am Sonntagfrüh wieder in der Schweiz auf der Bühne stehen mussten. Sepp, Rudi und Franz zeigten eine beachtliche Kondition und es gelang ihnen vom ersten Lied an die Brücke zu schlagen von der Bühne ins Publikum. Bereitwillig sangen die Gäste mit, schunkelten, klatschten und tanzten. Beim Singen wurde schnell hörbar, dass geübte Sängerinnen und Sänger in der Halle waren, selbst wenn der Gesangverein Helmsheim auch andere Literatur einübt. Alexandra Nohl, Vizedirigentin des Chores und Hans Märtiens, Vorsitzender des Gesangvereins hatten mit dem Engagement von "Alpenland Sepp & Co." bei den Gästen ins Schwarze getroffen. Zusammen mit dem Marketing- und Musikausschuss hatten sie das Konzert organisiert und viele weitere Helferinnen und Helfer sorgten mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf in einer heiteren Atmosphäre. Sie war der Boden für eine begeisternde und abwechslungsreiche Volksmusikshow mit Polka, Marsch und Walzertakt, mit Parodien von Künstlern wie Tina Turner, Adriano Celentano und sogar Conchita Wurst. Herausragend war das "Hupkonzert", mit Dutzenden von Hupen, die Sepp und Co. am Körper trugen. Damit spielten sie "Oh when the Saints go marching in" und sogar "Die kleine Nachtmusik" von Wolfgang Amadeus Mozart. Franz Pischler bekam einen Riesenapplaus für seine Interpretation des Liebesliedes "The Rose". Bei einzigen Stücken wechselten Sepp und Franz ansatzlos von Trompete zu Posaune und wieder zurück und gaben damit den Liedern einen ganz speziellen Sound. Rudi war der Mann für die Tasten mit Akkordeon und Keyboard. Sepp zupfte den Bass, wenn er nicht ins Horn stieß und Franz war der Vielfältige mit Trompete, Posaune, Saxophon, Gitarre und Akkordeon. Insgesamt spielen die Drei 18 Instrumente und Franz beherrscht das Jodeln wie kaum ein Zweiter. Mit Witz und Spontaneität brachte Sepp bei seiner Conférance immer wieder die Gäste zum Lachen.

Das Konzert mit "Alpenland Sepp & Co." war ein weiteres der Reihe "Kultur in Helmsheim", in welcher der Gesangverein Helmsheim hochkarätige Musikveranstaltungen organisiert, bei denen die Bürger zum Teil selbst in Projektchören mitwirken können. Angefangen mit den "Wellküren" vor zwei Jahren, fortgesetzt mit einem Gospelkonzert mit Kathy Kelly in 2014 und einem klassischen Weihnachtskonzert mit der Sopranistin Sarah Maria Bahr. (Bilder an)

 

 


Kathy Kelly Konzert in Helmsheim

(an) Kathy Kelly, ehemals Frontfrau der berühmten Kelly Familie, ist nun schon im zehnten Jahr auf Tournee durch deutsche Kirchen und gab am Freitag zusammen mit dem Liederkranz Helmsheim ein fulminantes Konzert in der Melanchthonkirche.


Schon Stunden vorher war die Aufregung im kleinen Bruchsaler Ortteil zu spüren, am Nachtmittag kamen die ersten Schaulustigen und Fans angereist, um ihr Idol aus der Nähe zu sehen. Als gegen 16h Kathy Kelly in Helmsheim ankam gab es schon das erste Blitzlichtgewitter. „Wir reisen zu jedem Konzert an, dass im Radius von 100km statt findet“, so zwei Mannheimer Anhänger. Eine kleine Fangemeinde begleitet ihr Idol, so kamen Frauen aus ganz Süddeutschland und sogar aus Wien angereist.

Als im vergangenen Jahr der Liederkranz Helmsheim von Kathy Kelly angesprochen wurde, ein gemeinsames Konzert zu gestalten, lies sich die Vorstandschaft nicht lange bitten und hatte im Januar zum Projektchor geladen um das vorhandene Ensemble zu unterstützen. „Es kamen nicht die erwarteten fünf und auch nicht die erhofften zehn SängerInnen “, so die Organisatorin Alexandra Nohl bei der Anmoderation, „es kamen 30 SängerInnen hinzu und verdoppelten die Sängerzahl.“ Mit „Babylons Falling“ machte der Helmsheimer Projektchor unter der Leitung von Reinhard Kretschmann den schwungvollen Auftakt zum Konzert und zeigte mit „Deep River“ das Ergebnis der intensiven Probenarbeit.
Schon nach den ersten Takten die Kathy Kelly anschließend auf der Bühne spielte, hielt es die ersten Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen, es wurde gesungen und getanzt in der Helmsheimer Kirche. Kathy Kelly die durch ihre ausgebildete voluminöse Stimme in alle Tonlagen wechseln konnte heizte das restlos ausverkaufte Gotteshaus ein, so dass schon bald eine völlig gelöste Stimmung herrschte.
Kathy Kelly selbst begleitete sich auf dem Akkordeon, an der Gitarre und auf der Geige, unterstützt durch Peter Schnur am Klavier. Beeinflusst durch die Länder ihrer Jugend Amerika, Spanien, Irland und Deutschland reichte das Repertoire von Wagner Arien bis zu Traditionales aus Spanien und Schottland, Gospels aus Amerika und eigenen Liedern.
Entsprechend dem Motto ihr Tour „God spell“ gestaltete sie den dritten Teil des Konzertes gemeinsam mit dem Gesangverein und dem enthusiastischen Publikum. „Glorie Halleluja“, „He´s got der whole World“ sind bekannte Gospels die jeder mitsingen kann, dabei zeigte der Gesangverein durch seinen vierstimmigen Chorsatz die künstlerische Gestaltungsbreite.
Mit dem Irischen Segenswunsch „Möge die Straße…“ verabschiedete sich Kathy Kelly mit dem Chor und setzte damit einen Schlussakzent, der zu einer weiteren Zugabe aufforderte. Mit „Guten Abend, gut Nacht“ von Brahms wurde das begeisterte Publikum nach hause geschickt.
Der Vorsitzende Hans Märtiens zeigte sich mehr als Zufrieden über die geleistete Arbeit in den letzten Monaten und Chorleiter Reinhard Kretschmann meinte: „Dem Ort und dem Chor wurde mit Sicherheit ein unvergesslicher und wunderschöner Abend durch das Konzert beschert“.

Bilder Heintzen