,
,

Konzert mit Kathy Kelly im Bruchsaler Bürgerzentrum

Gesangverein Helms feiert 140jähriges Bestehen

Kathy Kelly singt am Donnerstag,  21. Juni zusammen mit dem Gesangverein Helmsheim. im Bürgerzentrum Bruchsal. Es ist ein "Geburtstags-Konzert" anlässlich des 140jährigen Bestehens des Vereins und beginnt um 19 Uhr.

Das neue Live-Programm der irischen Sängerin beinhaltet bekannte Evergreens, gefühlvolle Balladen und feurige Songs ihrer Hit-Alben und -Singles sowie auch bekannte und neu arrangierte Gospels, Spirituals und Irische Traditionals. Kathy Kellys unverkennbarer Stil ist von klassischen, spanischen, französischen und irischen Elementen beeinflusst.

Karten gibt es für 26 Euro in der Tourist-Information des Bürgerzentrums, bei der Tickethotline des GV Helmsheim unter 07251/956304 (Hans Märtiens, Vorsitzender) und im Internet bei www.reservix.de

Großer Andrang beim Helmsheimer Maifest

Entgegen allen Prognosen hatten wir doch ein schönes Maifestwetter, etwas windig, aber kein Regen. Der Fassanstich, begleitet vom Musikverein Helmsheim, mit zünftiger Festzeltmusik, funktionierte wie immer hervorragend. Winfried Nees, Dirigent vom Musikverein, war der Meinung „Das wird ein gutes Maifest“. 50 l Freibier waren schnell ausgeschenkt – und bevor die „Oldies“ auf der Bühne Ihr Programm starten konnten, mussten schnell noch Tische und Bänke aufgestellt werden. Die bunte Mischung aus Musik, guten Gesprächen, aber auch den Reiz des wunderschön gelegenen Festplatzes hat mehr Besucher angelockt als von uns erwartet. Neu im Festablauf war erstmals unser schön dekorierter Mai Kranz und der Maifest-Schlager-Chor des Gesangvereines. Von den „Oldies“ begleitet wurden die roten Lippen, Mary Lou, Hulapalu und der Maibaum von voXXclub

geschmettert, ein Vorgeschmack auf unsere Schlagernacht im Oktober dieses Jahrs. Alles zusammen eine große Bereicherung und wieder etwas Neues. Bis spät in die Nacht wurde dann die Maibowle in der Bar ausgeschenkt und der Pilsstand in Doppelreihe belagert. 

Am 1. Mai waren dieses Jahr so viel Wanderer unterwegs wie schon lange nicht. Über diesen starken Besucherstrom haben wir uns gefreut. Leider waren dadurch Kuchen und Pommes am Nachmittag schnell am Ende.

Der Tradition verbunden - dem Neuen aufgeschlossen

Gesangverein "Liederkranz" Helmsheim geht seinen ganz eigenen Weg

Bruchsal-Helmsheim (art) "Der Tradition verbunden, aber auch wandlungsfähig und dem Modernen aufgeschlossen", so könnte man den Gesangverein Helmsheim charakterisieren, der 2018 sein 140jähriges Bestehen feiert. Er begann das Festjahr mit einer bestens besuchten Soiree im "Wohnzimmer" des Vereins, dem Probenort in der Alten Kelter in Helmsheim. Gesang und Gemütlichkeit prägten den Abend sowie erstaunliche Musikvorträge des erst achtjährigen Patrick Meier auf dem Klavier und dem Akkordeon, ausgebildet an der Musikschule Glock. Weitere Veranstaltungen, um das 140jährige Bestehen zu feiern, sind ein Konzert mit den Harmonikafreunden Helmsheim am 11. März, das Jubiläums-Maifest am 30. April/ 1. Mai, ein erneutes Konzert mit Kathy Kelly im Bruchsaler Bürgerzentrum am 21. Juni sowie eine Schlagernacht am 13. Oktober in der Turnhalle Helmsheim. Für den Jahreshöhepunkt, das Kelly-Konzert, bildet der GV Helmsheim wieder einen Projektchor, der mit Kathy Kelly auf der Bühne stehen wird. Die Proben dazu beginnen am 19. April in der Alten Kelter. Ebenso wird ein Projektchor die Schlagernacht im Oktober begleiten. So ergeben sich im Festjahr gute Möglichkeiten, beim GV Helmsheim "hineinzuschnuppern" und Freude am gemeinsamen Singen zu finden.

"Wir haben einen guten Weg eingeschlagen, um für alle Generationen attraktiv zu bleiben, auch nach 140 Jahren", sagt Hans Märtiens, Vorsitzender des GV. "Deswegen können wir frohgemut und gelassen in die Zukunft schauen." Der GV hat viele Veränderungen mitgemacht, die Sängerfreund Dr. Walter Baumann in einer konzentrierten Chronik zusammengefasst hat. Nachzulesen im "Stimmenecho", der Sängerzeitschrift. Alles begann mit der Genehmigung durch das Großherzoglich Badische Bezirksamt am 7. Oktober 1878. In den Weltkriegen musste man an manchem Grab der Sängerkameraden singen. Später konnte man seine Leistungsfähigkeit bei Konzert- und Wertungssingen zeigen. In den 1960er Jahren brachte man Operetten zu Gehör und wollte künftig nicht mehr auf weibliche Stimmen verzichten. Der Männerchor wurde zum gemischten Chor. In den Jahren nach der Jahrtausendwende begann man mit bekannten Interpreten gemeinsam Konzerte zu gestalten, ein Konzept, das durch die Projektchöre immer wieder neue Sängerinnen und Sänger in den Chor brachte. "Wir fühlten uns sofort angenommen und integriert – ohne 'Probezeit'! – als würden wir schon lange dazugehören", sagen Maria Bechtold und Monika Böser, zwei der Neuen. 2015, zum Jahr der Heimattage, hat sich der Verein ein neues Gesicht gegeben: Mit einem modernen Vereinssignet, mit dem "Stimmenecho" und mit kreativer Außen- und Plakatwerbung, sowie mit attraktiven öffentlichen Veranstaltungen macht der GV Helmsheim seitdem mit Erfolg auf sich aufmerksam.

GV Helmsheim feiert 140 jähriges Bestehen mit Kathy - Kelly

 

(art) Der Gesangverein Helmsheim lädt am 21. Juni 2018 - anlässlich seines 140jährigen Bestehens - zum zweiten Mal nach 2014 zu einem Konzert mit Kathy Kelly ein; diesmal im Bürgerzentrum Bruchsal. "Wir wollten die guten Möglichkeiten im Bürgerzentrum nutzen", sagt Hans Märtiens, Vorsitzender des GV Helmsheim "und hoffen auf einen regen Zuspruch".

Kathy Kelly hat sich in ihrer bereits mehr als 30 Jahre dauernden Sangeskarriere als Solo-Künstlerin im internationalen Musik- und Showbusiness etabliert.

Das neue Live-Programm der Vollblutmusikerin beinhaltet, neben zahlreichen Evergreens, viele gefühlvoll gesungene Balladen und feurige Songs ihrer Hit-Alben und -Singles. Darunter ist auch Esmeraldas Song „Gott, deine Kinder“ aus dem Disney-Film „Der Glöckner von Notre Dame“ sowie bekannte und neu arrangierte Gospels, Spirituals und Irische Traditionals vom Robert Burns und Thomas Moore. Einige Songs wird sie auch selbst auf der Gitarre und dem Akkordeon begleiten und interpretieren.

Kathy Kelly hat die Musik der "Kelly Family" als Produzentin und musikalischer Kopf geprägt wie kaum einer aus der großen Familie. Dies wird bei ihren Solo-Auftritten immer wieder deutlich. Ihr unverkennbarer Stil ist von klassischen, spanischen, französischen und irischen Elementen beeinflusst. Um ihr Repertoire künstlerisch zu erweitern und ihre Stimme zu entwickeln, nimmt die Sängerin neben ihrer intensiven Bühnenpräsenz weiterhin Gesangsunterricht als Opernsängerin. Dies macht ihre Tourneekonzerte stets zu einem besonderen klanglichen Erlebnis.

Der GV Helmsheim wird die langjährige Produzentin und Frontfrau der weltbekannten "Kelly Family" als Chor bei ihren Songs begleiten. Für dieses Konzert können sich Projektsängerinnen und -sänger dem GV Helmsheim anschließen, um mit einem kräftigen Klangkörper Kathy Kelly zu unterstützen. Die Proben beginnen Mitte April 2018, 14-tägig, donnerstags in der Alten Kelter Helmsheim.

Karten - auch als Weihnachtsgeschenk - gibt es zum Preis von 26 Euro plus VVK-Gebühr  beim GV Helmsheim unter 07251/956304 (Hans Märtiens, Vorsitzender) und bei Reservix, sowie in der Tourist-Information des Bürgerzentrums.

(Fotos K.Kelly Heintzen)

Erfahrung! Zuverlässigkeit! Kompetenz!

Bosseln beim Musikverein

In diesem Jahr hatten wir uns als Mixteam angemeldet. Nach einigem Hin und Her waren wir vier Frauen und drei Männer, welche die Kugel zum Rollen brachten.

 

Als vorletzte Mannschaft gingen wir an den Start. Einige von uns kannten bisher Bosseln nur vom Hören und hatten keinerlei Erfahrung. Mit unserem Schiedsrichter Stefan Mohr aus Heidelsheim waren wir gegen 14h30 am Start. Bald zeigte sich, dass wir eine super Truppe zusammen hatten. Die Kugel rollte – anfangs auch mal in den Graben – doch wir kamen  recht gut voran. Gestärkt aus dem mitgebrachten Bollerwagen hatten wir die Hälfte der Strecke beim See erreicht und hier eine kurze Pause eingelegt. Da kamen dann einige Gruppen zusammen, was eine tolle Stimmung ergab. Alle waren wir uns einig, so ein schönes Wetter hatten wir schon einige Jahre nicht mehr. Selbst der Bollerwagen lief da viel leichter.

 

Die Kugel rollte auch gut bergan und selbst auf der abschüssigen Strecke haben wir sie nicht verloren. Etwas verschwitzt aber glücklich kamen wir nach ca. 3 Stunden wieder zur Turnhalle zurück. Nach einem kühlenden Schluck und rundum zufrieden lauschten wir der Siegerehrung. Die brachte für uns die Überraschung. Dieses Mal hatten wir doch glatt den Pokal errungen.     

 

Danke an alle - auch an Klaus Sonnenschein – der für den GV den Schiedsrichter übernommen hatte.

G.W.

Utolpolis

Die musikalische Baustelle vom Gesangverein

Herzlichen Dank allen aktiven Sängerinnen und Sänger für unsren Auftritt beim UTOPOLIS-Event der Stadt Bruchsal.

Danke für das passende Outfit, u.a. mit einem Blaumann, mit Latzhosen, mit Warnwesten, mit Bauhelmen, mit Straßenbesen etc.

Wir konnten für unsren Chor richtig gute und auffällige Werbung machen, musikalisch, in der richtigen Lied Wahl, mit Alois als Solist, mit Michael und seiner Gitarre, mit einer auffallenden Baustellen-Dekoration und mit einem mitgehendem Dirigent. Dadurch konnten wir natürlich auch leicht unsere Flyer und unsere Sängerzeitung mit einem Lächeln an den Mann oder an die Frau bringen.

Schon beim „Einsingen“ und unseren Übungen in der Fußgängerzone hatte ich das Gefühl, das könnte heute was werden, zumal hier Passanten schon neugierig stehen geblieben sind. War mal etwas anderes und für den Auftritt passend.

Sogar unsere Bruchsaler Oberbürgermeisterin scheute sich nicht den roten Bauhelm von Marga, mit dem Helmsheimer GV-Loge, kurzerhand aufzusetzen und mit dem Chor Lindenbaum und Brusler Dorscht mitzusingen.

Also, mir hat es Spaß gemacht am Samstagvormittag, nochmals Grüße an den Chor von Herrn Thomas Adam, bei dem wir uns auch für seine aktive Baustellenhilfe und bei der Promotion um dieses Event besonders bedanken möchten. Abschließend noch ein besonderes „Dankeschön“ an unseren Dirigenten Axel Bohmüller (Bild in orange) für zwei tolle Chorproben in Helmsheim und einen grandiosen Auftritt in der Bruchsaler Fußgängerzone.

Hans Märtiens

 

(Bilder Hans)

 

 Maifest 2017 impressionen

Filmbeitrag zum Maifest hier!

 

Die Wellküren – weiblich, wild und well

(an) „30 Jahre beste Schwestern, das muss gefeiert werden“, so Michael Well der Manager der Wellküren, was natürlich schon viel länger Realität ist, spielt auf der Bühne in der Formation der drei Schwestern Well als Wellküren schon von Geburt an eine Rolle, sind sie nicht nur Kolleginnen, sondern tatsächlich auch Schwestern, mit einer kaum zu zählenden Anzahl weiterer Geschwister.

Wie schwesterlich das sein kann, konnten die Besucher in der ausverkauften Turnhalle am Samstag in Helmsheim erleben.  Denn nicht nur Schwestern, sondern auch leidenschaftliche Kolleginnen sind die drei Damen aus Oberschweinbach nahe Fürstenfeldbruck. Ein Best of der 30jährigen Bühnenerfahrung gaben sie zum Besten, umrahmt von hochkarätiger Stubenmusik, die selbstredend auch von den drein auf einer Vielzahl von Instrumenten gespielt wurde. Stubenmusik neuinterpretiert, höchstpolitisch und überhaupt nicht sensibel.

Auch nach 30 Jahren wird über die bayrische Politik geratscht und gespottet, schreibt doch das Leben, die besten Satiren, hochpolitisch, wie es im Kabarett zu erwarten ist, zugespitzt und pointiert, tagesaktuell. Als die Wellküren vor 30 Jahren angefangen haben, waren die Themen Abtreibung, Waldsterben, Wackersdorf und Tschernobyl – die Dank der Stubenmusik in die breite Öffentlichkeit getragen wurden; heute sind es Intoleranzen jeglicher Art, demografischer Wandel, und monströse Demokraturen. Das einzige, was sich wiederholt in Bayern ist und bleibt die CSU, so Moni Well, die jüngste der 15 Well Geschwister.

Und auch in Helmsheim wurde StugIDa gegründet, als offizielle Gegenbewegung zu den marschierenden Rotten: Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes. „Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland. Erdogan ein lupenreiner Demokrat, genauso wie die tunesische Regierung. Aber im Grunde war die deutsche Flüchtlingspolitik das einzig christliche, soziale und solidarische, was ganz Europa zu bieten hatte.“

Nicht nur politisch, sondern auch persönlich, konnte an dem Abend über die eigene Vergesslichkeit, die Familie und die Probleme die Frauen im Alltag so haben herzlich gelacht werden.

Organisiert durch den GV Helmsheim, der sich vor 4 Jahren mit seiner Veranstaltungsreihe „Kultur in Helmsheim“ neu aufgestellt hat, mit etlichen großen Konzerten und hochkarätigen Künstlern, einen Namen gemach hat, hat der Verein sein Portfolio verändert und dadurch zahlreiche neue SängerInnen gewonnen. So nutzte die Moderatorin und Mitorganisatorin Alexandra Nohl die Gelegenheit um Werbung für den eigenen Verein zu machen, denn donnerstags um 19.30 ist Singstunde in der Alten Kelter. Dass die Wellküren am Samstag beim Gesangverein waren, konnten sie nicht nur aus der Einladung entnehmen, es wurde deutlich spürbar, haben die vielen SängerInnen im Saal, durchaus auch ihren Beitrag geleistet, was zu einem dicken Lob auf der Bühne führte.

An politischer Unverfrorenheit wurde nicht gespart, „Bayern ist ein guter Bezugspunkt. Alles, was gerade die Welt bewegt, ist bei uns in Bayern wie in einer Miniaturausgabe schon da gewesen: Obergrenze gab schon es vor Mexico-Wall, den „Dreh-Hofer“ lang vor dem Trumpolismus und Korruption und Vetternwirtschaft ist nicht erst durch Ivanka bekannt, sondern unser urbayerischer Markenkern.“, so Moni Well weiter.

Und genauso lief der Abend, charmant, aber direkt, temperamentvoll, aber mit leisen Zwischentönen, einfach weiblich, wild und well. Well done! (Bilder Heintzen)

 

erstes Neujahrssoirée in helmsheim

                                                 

Eine gelungene, glanzvolle Auftaktveranstaltung zum Jahresbeginn 2017 des GV Helmsheim mit Sektempfang, schönem Chorgesang, starken Jahre Soloauftritten, würdevollen Ehrungen und Dankesworte, ein toller Überraschungsgast mit Gefühl, kreativen Leckereien, vielfacher Prominenz   und vielen emotionalen Momenten.

Diese besondere Veranstaltung des Gesangsvereins in der "Alten Kelter" am Sonntag, 15. Januar war schon Tage zuvor vollständig ausverkauft. Und das, was geboten wurde, war vom Feinsten. Dass sich unsere Oberbürgermeisterin, Frau Petzold-Schick den Termin, neben Stadträten, Ortsvorsteherin und Ortschaftsräten fest vorgemerkt hatte, freute den Veranstalter besonders.  Mit Neujahrssekt, Kaffee und Kuchen vom reichlich gedeckten Tisch begann die gut vorbereitete Veranstaltung.

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden Hans Märtiens bedankte sich die OB Petzold-Schick für die Einladung und wünschte dem Gesangverein eine erfolgreiche Zukunft. Gekonnt moderiert von der 2.Vorsitzenden Gabriele Wipper eröffnete der Chor das musikalische Programm mit den Liedern „Conquest of Paradise“ und „Va, pensiero“ aus Nabucco, gefolgt von mehreren mit starkem Beifall bedachten Solobeiträgen:  Alois Specht mit „Lascia ch'io pianga“ von G.F. Händel, Siegfried Braun mit „Im Abendrot“ von F. Schubert, dann als Duo Alois Specht und Siegfried Braun mit „Mondnacht“ von Frh. von Eichendorff sowie Gabriele Wipper und Christina Speck mit „Winter in Kanada“ von E. Gabbai, jeweils am Klavier begleitet von Klara Stein. Gabriele Wipper und Hans Märtiens nahmen anschließend die Ehrungen vor: Bernhard Schührer für 50 Jahre und Karl-Heinz Los für 30 Jahre passive Mitgliedschaft, Alexandra Nohl, Vizedirigentin, für 25 Jahre Sängerin, davon 10 Jahre in Helmsheim, Rosi und Dr. Wolfgang Dördrechter für 25 Jahre, Gudrun Baumann für 40 Jahre und Siegfried Braun für außergewöhnliche 60 Jahre aktives Singen. (Fotos an)

 

Nachruf für Helmut Grimm

Wir trauern um unseren Sängerkameraden Helmut Grimm, der am 26.November kurz nach seinem 86. Geburtstag verstorben ist. Helmut kam 1975 zum Gesangverein, übernahm bereits ein Jahr später das Amt des Schriftführers, das er insgesamt 25 Jahre lang bekleidete, mit nur einer 3-jährigen Unterbrechung, in welcher er den Verein als Kassierer unterstützte. Auch um das Helmsheimer Maifest, das dieses Jahr zum 29. Mal stattfand, hat sich Helmut große Verdienste erworben. Im Jahre 1985 erhielt er die Vereinsnadel in Gold, 1990 wurde er zum Ehrenmitglied des „Liederkranz“ ernannt. Der Sängerkreis Bruchsal überreichte ihm 1992 die Silberne Ehrennadel für 15 Jahre, 1997 die Goldene Ehrennadel für 20 Jahre Schriftführer. Der Badische Sängerbund verlieh ihm im Jahre 2000 die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Sänger.

Wir haben mit Helmut einen stets engagierten und hoch verdienten Sängerkameraden verloren. Beim Trauer-Gottesdienst am Freitag den 2.Dez. in der kath. Pfarrkirche St. Sebastian habe wir mit einigen Liedern in Dankbarkeit von ihm Abschied genommen.

Kontrastprogramm

 

(bo) Auch das kann der Gesangverein, schnell mal einspringen und bei den Freunden in Obergrombach beim ökumenischen Erntedank-Gottesdienst des Obst- und Gartenbau-Vereins im Zelt einige Lieder singen und so den Gottesdienst  mit gestalten. Wir waren nur mit kleiner Besetzung vor Ort, dem Platz im Zelt angepasst. Unser Dirigent  übernahm den Platz an der Orgel. Den zahlreichen  Gottesdienst-Besuchern hat uns Mitwirken  gefallen.

 

Verabschiedung von major Giese

101 SängerInnen?

Kaiserwetter bei Verabschiedung auf dem Dorfplatz in Helmsheim!

Auch wer nichts von militärischen Zeremonien hält, muss von der öffentlichen  Stabübergabe  von Major Fabian Giese an Hauptmann Christian Schmelz dem neuen Leiter unserer Patenkompanie - 2. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 750 Baden - durch Oberstleutnant Andreas Winter beeindruckt gewesen sein.

Es war eine Feierstunde der besonderen Art. Strahlend blauer Himmel, der Helmsheimer Dorfplatz  Exerzierplatz und Konzertsaal zugleich. Patenkompanie und der Gesangverein in etwas gleicher Mann/Frauenstärke angetreten. Die Ansprache von Oberstleutnant Winter war sehr informativ, mit Lob für den scheidenden Major Giese  der eine neue Aufgabe erhalten wird und Aufmunterung für den neuen .Hauptmann Schmelz den Kontakt zur Patengemeinde nicht abreißen zu lassen. Für den  Gesangverein zum  Projekt 101 verstärkt, war es eine Ehre und Freude mit 3 Liedern diese Feierstunde mit zu gestalten. Die zahlreichen Zuschauer aus der Gemeinde Helmsheim zeigten mit ihrer Anwesenheit Interesse an der Patenkompanie und  dem Gesangverein.  Wir danken allen Einwohnern von Helmsheim für die Teilnahme an diesem Ereignis und freuen uns auf weitere  gute Events in unserem schönen Ortsteil. (Bilder Heintzen)

Jay Alexander in concert mit dem Gesangverein Helmsheim

Frühling, die Frauen und die Liebe

Konzert des GV Helmsheim mit Liederkranz Spöck und Tenor Jay Alexander begeisterte die Zuhörer

Bruchsal (art). Mit einem kräftigen "Wacht auf!" eröffnete der Gesangverein Helmsheim sein Frühlingskonzert am Samstag im Bürgerzentrum Bruchsal, das er zusammen mit dem Liederkranz Spöck und dem Tenor Jay Alexander als prominenten Gast gestaltete. Damit wollte der Chor keineswegs schläfrige Zuhörer wecken, sondern rief mit einem Satz von Ludwig van Beethoven den Frühling herbei, die Jahreszeit mit Lust und Leidenschaft mit wahrer Wonne und erwachendem Leben. Da wundert es nicht, dass dem Frühling und der Liebe viele Lieder gewidmet sind. Aus diesem reichen Schatz sang der Chor drei Lieder und verbreitete von Beginn an Frühlingsgefühle im Rechbergsaal, charmant moderiert von Alexandra Nohl, Vizedirigentin im GV Helmsheim. Der Chor des GV Helmsheim hatte sich mit dem Liederkranz Spöck und zahlreichen Projektsängern zu einem fast 100 Stimmen mächtigen Klangkörper verstärkt. Dabei bewies er unter der Leitung von Reinhard Kretschmann außergewöhnliches Können auch in schwierigen Passagen. Er konnte bei den vielen Stimmen natürlich mit einem großen Klangvolumen aufwarten, aber auch - was wesentlich schwieriger ist - nuanciert, sanft und zurückhaltend, ja fast leise, mit seinen Stimmen den Raum füllen. Mit viel Schwung und sichtbarer Freude am Singen präsentierte er im zweiten Block Gospel- und Popsongs wie "Rock my Soul" oder "Conquest of Paradise". Der gemischte Chor war eine gelungene Vorbereitung und ein würdevoller Abschluss der Konzertteile, die Jay Alexander beisteuerte. Mit seiner strahlenden Stimme besang der Tenor den Frühling, die Frauen und die Liebe und nahm die Zuhörer mit nach Venedig, Sorent und manch anderen Ort, denn "irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück", sang er. Bei seinen Liedern kam er in höchste Höhen und ließ die Töne im Falsett, in der Kopfstimme, durch den Raum schweben. Auf ausgezeichnete Weise begleitete ihn die Pianistin Juna Tcherevatskaia, langjährige Partnerin auf der Bühne, der man ihre Leidenschaft für die Musik ansah und abspürte. Professionell verband Jay Alexander die Lieder mit kleinen Geschichten und heiteren Bemerkungen zu einem sehr gelungenen Gesamteindruck. "Freunde, das Leben ist lebenswert!" - war seine musikalische Botschaft. Mit dem Elvis-Song "Are you lonesome tonight" schmachtete er Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick an, die ohne Ehemann das Konzert besucht hat. Ebenso waren Alt-OB Bernd Doll mit Ehefrau Carla gekommen sowie Emil R. Zimmermann, Präsident des Chorverbandes Bruchsal, mit Ehefrau, die diesen musikalischen Frühlingsbeginn gerne miterleben wollten. Jay Alexander begeisterte die Zuhörer, die zum Abschluss stehend applaudierten und mehrere Zugaben forderten. Höhepunkt für das Publikum aber auch für die Chorsänger waren drei gemeinsame Lieder mit Jay Alexander. Beide, der Chor und der Tenor ergänzten sich in ihrer Art und sangen "Santa Lucia", das Lied eines Gondoliere in Venedig sowie die Arie des Gefangenenchores aus Nabucco bevor es am Schluss hieß "Time to say Good-Bye". Danach gab es mit dem sangesfreudigen und -kundigen Publikum noch ein ruhiges "Guten Abend, gute Nacht", das in vielen wohl auf dem Heimweg noch nachklang. (Bilder Heintzen)

GEmeinschaftskonzert mit den uralkosaken

Projektchor wird zu Integrationschor

Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Heidelsheim singen beim Konzert mit den Ural Kosaken

 

Bruchsal-Helmsheim (art) Sie heißen Bassel und Abed. Sie stammen aus Syrien und wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen "Praktiker" in Heidelsheim. Seit kurzem singen sie im Projektchor des Gesangvereins Helmsheim und fühlen sich dort bestens aufgenommen. Ihre Nachnamen kennt man im Gesangverein (noch) nicht. Eine Bushaltestellenbekanntschaft hat die Verbindung hergestellt, und weil sie so begeistert war von dem neuen Chorprojekt in Helmsheim, hat sie die beiden kurzerhand eingeladen. Bassel hat Musik studiert und ist bereits nach kurzer Zeit eine Stütze des Projektchors. Er spricht Arabisch und Englisch. Abed spricht nur Arabisch. Beide mühen sich Deutsch zu lernen. Doch es ist die Musik, welche die Helmsheimer und die Neuankömmlinge verbindet. Sie lernen rasch die ihnen unbekannten Texte und haben schon bei den ersten Auftritten mitgesungen, beim "Singen unterm Weihnachtsbaum" in Helmsheim und beim Singen auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt. Am 10. Januar sind sie auch beim Konzert mit dem Ural Kosaken-Chor dabei in der katholischen Kirche St. Sebastian in Helmsheim. Dafür hat Reinhard Kretschmann, der Chorleiter, den Projektchor aufgestellt, ohne zu ahnen, dass er ein Integrations-Chor werden würde. Rund 50 Sängerinnen und Sänger werden das Konzert mitgestalten. Davon sind neben "StammsängerInnen" rund 15 neue dazu gekommen. Der bestehende Chor nimmt sie rasch mit hinein und sie erleben gemeinsam die Freude am Singen. Seit 19. November haben sie unter der Leitung von Reinhold Kretschmann intensiv geprobt, um neben den Ural Kosaken mit ihren mächtigen Stimmen bestehen zu können. Der Helmsheimer Chor eröffnet das Programm, bevor der russische Chor sein Repertoire präsentiert. Zum Finale werden beide Chöre gemeinsam auf der Bühne stehen mit "Still ruht der See" und "Ich bete an die Macht der Liebe". Im Februar startet der Gesangverein Helmsheim bereits sein nächstes Projekt, ein Konzertabend im Bürgerzentrum Bruchsal am 14. Mai mit dem Tenor Jay Alexander aus Bretten. Bilder Heintzen

 

 

 BNN Artikel vom 17. Mai 2016

Alpenland Sepp & Co

(art) Mehr als drei Stunden Programm boten die drei Vollblutmusiker und sparten auch bei den Zugaben nicht - obwohl sie schon am Sonntagfrüh wieder in der Schweiz auf der Bühne stehen mussten. Sepp, Rudi und Franz zeigten eine beachtliche Kondition und es gelang ihnen vom ersten Lied an die Brücke zu schlagen von der Bühne ins Publikum. Bereitwillig sangen die Gäste mit, schunkelten, klatschten und tanzten. Beim Singen wurde schnell hörbar, dass geübte Sängerinnen und Sänger in der Halle waren, selbst wenn der Gesangverein Helmsheim auch andere Literatur einübt. Alexandra Nohl, Vizedirigentin des Chores und Hans Märtiens, Vorsitzender des Gesangvereins hatten mit dem Engagement von "Alpenland Sepp & Co." bei den Gästen ins Schwarze getroffen. Zusammen mit dem Marketing- und Musikausschuss hatten sie das Konzert organisiert und viele weitere Helferinnen und Helfer sorgten mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf in einer heiteren Atmosphäre. Sie war der Boden für eine begeisternde und abwechslungsreiche Volksmusikshow mit Polka, Marsch und Walzertakt, mit Parodien von Künstlern wie Tina Turner, Adriano Celentano und sogar Conchita Wurst. Herausragend war das "Hupkonzert", mit Dutzenden von Hupen, die Sepp und Co. am Körper trugen. Damit spielten sie "Oh when the Saints go marching in" und sogar "Die kleine Nachtmusik" von Wolfgang Amadeus Mozart. Franz Pischler bekam einen Riesenapplaus für seine Interpretation des Liebesliedes "The Rose". Bei einzigen Stücken wechselten Sepp und Franz ansatzlos von Trompete zu Posaune und wieder zurück und gaben damit den Liedern einen ganz speziellen Sound. Rudi war der Mann für die Tasten mit Akkordeon und Keyboard. Sepp zupfte den Bass, wenn er nicht ins Horn stieß und Franz war der Vielfältige mit Trompete, Posaune, Saxophon, Gitarre und Akkordeon. Insgesamt spielen die Drei 18 Instrumente und Franz beherrscht das Jodeln wie kaum ein Zweiter. Mit Witz und Spontaneität brachte Sepp bei seiner Conférance immer wieder die Gäste zum Lachen.

Das Konzert mit "Alpenland Sepp & Co." war ein weiteres der Reihe "Kultur in Helmsheim", in welcher der Gesangverein Helmsheim hochkarätige Musikveranstaltungen organisiert, bei denen die Bürger zum Teil selbst in Projektchören mitwirken können. Angefangen mit den "Wellküren" vor zwei Jahren, fortgesetzt mit einem Gospelkonzert mit Kathy Kelly in 2014 und einem klassischen Weihnachtskonzert mit der Sopranistin Sarah Maria Bahr. (Bilder an)

 

 


Kathy Kelly Konzert in Helmsheim

(an) Kathy Kelly, ehemals Frontfrau der berühmten Kelly Familie, ist nun schon im zehnten Jahr auf Tournee durch deutsche Kirchen und gab am Freitag zusammen mit dem Liederkranz Helmsheim ein fulminantes Konzert in der Melanchthonkirche.


Schon Stunden vorher war die Aufregung im kleinen Bruchsaler Ortteil zu spüren, am Nachtmittag kamen die ersten Schaulustigen und Fans angereist, um ihr Idol aus der Nähe zu sehen. Als gegen 16h Kathy Kelly in Helmsheim ankam gab es schon das erste Blitzlichtgewitter. „Wir reisen zu jedem Konzert an, dass im Radius von 100km statt findet“, so zwei Mannheimer Anhänger. Eine kleine Fangemeinde begleitet ihr Idol, so kamen Frauen aus ganz Süddeutschland und sogar aus Wien angereist.

Als im vergangenen Jahr der Liederkranz Helmsheim von Kathy Kelly angesprochen wurde, ein gemeinsames Konzert zu gestalten, lies sich die Vorstandschaft nicht lange bitten und hatte im Januar zum Projektchor geladen um das vorhandene Ensemble zu unterstützen. „Es kamen nicht die erwarteten fünf und auch nicht die erhofften zehn SängerInnen “, so die Organisatorin Alexandra Nohl bei der Anmoderation, „es kamen 30 SängerInnen hinzu und verdoppelten die Sängerzahl.“ Mit „Babylons Falling“ machte der Helmsheimer Projektchor unter der Leitung von Reinhard Kretschmann den schwungvollen Auftakt zum Konzert und zeigte mit „Deep River“ das Ergebnis der intensiven Probenarbeit.
Schon nach den ersten Takten die Kathy Kelly anschließend auf der Bühne spielte, hielt es die ersten Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen, es wurde gesungen und getanzt in der Helmsheimer Kirche. Kathy Kelly die durch ihre ausgebildete voluminöse Stimme in alle Tonlagen wechseln konnte heizte das restlos ausverkaufte Gotteshaus ein, so dass schon bald eine völlig gelöste Stimmung herrschte.
Kathy Kelly selbst begleitete sich auf dem Akkordeon, an der Gitarre und auf der Geige, unterstützt durch Peter Schnur am Klavier. Beeinflusst durch die Länder ihrer Jugend Amerika, Spanien, Irland und Deutschland reichte das Repertoire von Wagner Arien bis zu Traditionales aus Spanien und Schottland, Gospels aus Amerika und eigenen Liedern.
Entsprechend dem Motto ihr Tour „God spell“ gestaltete sie den dritten Teil des Konzertes gemeinsam mit dem Gesangverein und dem enthusiastischen Publikum. „Glorie Halleluja“, „He´s got der whole World“ sind bekannte Gospels die jeder mitsingen kann, dabei zeigte der Gesangverein durch seinen vierstimmigen Chorsatz die künstlerische Gestaltungsbreite.
Mit dem Irischen Segenswunsch „Möge die Straße…“ verabschiedete sich Kathy Kelly mit dem Chor und setzte damit einen Schlussakzent, der zu einer weiteren Zugabe aufforderte. Mit „Guten Abend, gut Nacht“ von Brahms wurde das begeisterte Publikum nach hause geschickt.
Der Vorsitzende Hans Märtiens zeigte sich mehr als Zufrieden über die geleistete Arbeit in den letzten Monaten und Chorleiter Reinhard Kretschmann meinte: „Dem Ort und dem Chor wurde mit Sicherheit ein unvergesslicher und wunderschöner Abend durch das Konzert beschert“.

Bilder Heintzen